ZEN / Haiku / Shakuhachi

 

ZEN

Zen ist eine Geistesschulung, ein Mentaltraining.

Da ZEN religionslos ist, hat es auch bei uns in den evangelischen sowie katholischen Gemeindehäuser Einzug genommen.

Eine regelmäßige Meditationspraxis ist der Hauptpfeiler. Nur Sitzen und Atmen, sonst nichts. Aber das mehr, als man im ersten Moment meinen mag…

Zen kennt noch weitere Praktiken, um die Achtsamkeit zu schulen. Japan hat wundervolle Wege in die Achtsamkeit entwickelt. Um ein paar zu nennen: das Bogenschießen, den Teeweg und den Blumenweg. Zwei weitere Wege, für die ich mich entschieden habe, sind das Haiku schreiben und Shakuhachi (eine Bambusflöte) spielen (Sui-Zen = Blas-Zen).

 

Ich habe mich, neben der klassischen Sitzmeditation und dem Waldbaden, für zwei weitere Wege entschieden – Haiku schreiben und Shakuhachi spielen:

 

Haiku

Haiku ist die kürzeste Gedichtform der Welt. Es wird ein erfahrener Augenblick (also ganz im Hier uns Jetzt), in drei Wortgruppen und den Silbenzahlen 5-7-5, wiedergegeben. Zu den bekanntesten Haiku-Dichtern zählt der Japaner Matsuo Bashō (1644–1694).

Hier sein wahrscheinlich bekannteste Haiku:

 

Der alte Teich.

Ein Frosch springt hinein –

das Geräusch des Wassers

Shakuhachi

Die Shakuhachi wird auch Zen-Flöte genannt. Sie besteht aus Bambus und ist handgearbeitet.

Die Lieder aus unserer Schule sind im 15.-16. Jahrhundert n.Chr. entstanden. Manche sogar schon um 900 n.Chr.

In der Ausbildung geht es hauptsächlich um das Spielen als Meditationspraxis. Nur dieser eine Ton HIER…JETZT, sonst nichts.

Für mehr Informationen ein Link zur Seite meines Lehrers Gerhardt Staufenbiel:

www.teeweg.de/shakuhachi/